Wie lange wollen Sie noch missverstanden werden?

"Wir können nicht nicht kommunizieren."
Paul Watzlawick

 

Ob wir etwas sagen - oder ob wir nichts sagen, wir informieren unser Umfeld. Ob wir etwas tun - oder ob wir nichts tun - wir senden durch unser Verhalten Botschaften an andere. Die Empfänger dieser Botschaften interpretieren alle Informationen nun auf Basis ihrer subjektiven Erfahrungen - ihrer ganz persönlichen ‚Landkarten'. Und diese persönliche ‚Landkarte' muss mit unserer Absicht als ‚Sender' absolut nichts gemeinsam haben.

Missverständnisse sind vorprogrammiert.

„Das habe ich nicht so gemeint." oder „Da haben Sie mich falsch verstanden." sind deshalb zwei der am häufigsten genutzten Sätze im Sprachgebrauch. Kein Wunder, schließlich lässt sich jede Nachricht auf vier verschiedene Arten ausdrücken und auf vier verschiedene Arten verstehen. Hinzu kommt, dass mindestens achtzig Prozent aller zwischenmenschlichen Kommunikation auf emotionaler Ebene stattfindet, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. So lässt sich schnell erahnen, mit welchem ‚Pulverfass' wir täglich umgehen (müssen) und wie viele ‚Fettnäpfchen' wir treffen können. Die Aufforderung „Das müssen Sie mal so sehen!" krönt schließlich das Bemühen um die Verständlichkeit, konterkariert aber die Absicht, da sie meist auf Widerstand stößt.

Missverständnisse kosten Zeit und Geld.

Missverständnisse, Konflikte, emotionale Verletzungen und gefühlsmäßige Blockaden, Vertrauensverlust und ‚eingefrorene' Verhandlungspositionen sind die Folgen. Emotionale Zustände und daraus resultierende Verhaltensweisen, die in Unternehmen Zeit und Geld kosten, Motivation und Engagement reduzieren, Effizienz und Effektivität gemeinsamer Arbeit erschweren oder gar verhindern.


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